Gerichtsgebäude Kokkola sollte man nicht verpassen, wenn man auf der RV70 unterwegs ist. Das verputzte Haus mit Walmdach, das von einem Glockenturm gekrönt wird, diente 1688 als Sitz des Winterparlaments, zwei Jahrhunderte lang wurde es für Gerichtsverhandlungen genutzt und im Keller des Hauses befand sich auch ein Verlies. Es diente unter anderem zur Lagerung von Elch-Cajsa, Sie war die letzte, die im Gericht zum Tode verurteilt wurde. Sie mischte Arsen in ihr Brot und vergiftete ihren Mann, ihre Mutter und ihre Tochter. Im Juni 1839 wurde sie auf der Hinrichtungsstätte im Wald von Bärby, einen halben Kilometer entfernt in Richtung Sala, enthauptet.
Das in Marmor gemeißelte Motto über dem Eingang erinnert an die frühere Nutzung des Gebäudes. Es ist auf Latein und bedeutet Tu das Richtige und fürchte niemanden
Heute dient das Gerichtsgebäude von Kokkola als Treffpunkt für den Heimatverein von Simtuna, der im Sommer in der Regel einen Kaffeeservice und eine Handwerksausstellung anbietet.
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